Nach Tests durch zwanzig terzScouts erhält das erste Produkt ein terzLabel

Dyson, der Hersteller von Staubsaugern ohne Filterbeutel und Ventilatoren ohne Rotorblätter, kennzeichnet sein Modell DC 26 als erstes Unternehmen mit dem terzLabel. Es bescheinigt dem Staubsauger, dass er durch erfahrene Kunden empfohlen wird.

Im Mai 2010 haben zehn weibliche und zehn männliche terzScouts das Staubsaugermodell DC 26 City getestet. Der Hersteller Dyson wollte wissen, ob das Gerät die Ansprüche reifer Konsumenten aus der Schweiz gut erfüllt. Um das Recht zu haben, ein Label von terz zu erhalten, mussten 14 terzScouts oder mehr ihn gut beurteilen. Weil ausnahmslos alle die Verständlichkeit der Gebrauchsanweisung lobten, 15 terzScouts den Staubsauger nach dem Auspacken schnell zusammengebaut und startbereit hatten, 17 das Gewicht angenehm fanden und 18 die Saugkraft als konstant hoch beschrieben, das Saugen an schwer zugänglichen Stellen für 14 von ihnen leichter war als mit Bodendüsen anderer Geräte und die Verstellbarkeit des Teleskoprohrs einhellige Bewunderung fand, war diese Bedingung mehr als erfüllt. Der Bericht über den Test steht in der August-Ausgabe 2010 des terzMagazins.
Bei einem Nachtest im September 2011 beurteilten 10 Scouts, die seit mehr als einem Jahr mit dem DC 26 saugen, das Gerät sogar noch besser und gaben ihm 8,3 von 10 möglichen Punkten.
Die IEC (International Electrotechnical Commission) hat Normen für Staubsauger festgelegt: Basierend auf den Standards von IEC wurden für den Staubsauger Kriterien definiert, die erfüllt sein mussten, bevor terzScouts das Modell DC 26 testeten. Zum Beispiel durften diese Staubsauger für das Erlangen des terzLabels keinen Saugkraftverlust nach IEC 60312 aufweisen. Alle für diesen Staubsauger-Test relevanten Kriterien sind unter www.terzstiftung.ch (terzScouts) aufgeführt.

Was Labels grundsätzlich sind
Die ersten Auszeichnungen an Waren gab es schon vor weit mehr als 5000 Jahren. Sie dienten als Eigentumsvermerk, Beglaubigung und Verschlusssicherung. Noch früher benutzten die Menschen Stempelsiegel wohl eher zur Verzierung. Über 120 Jahre ist es her, dass eine Etikette mit der Herkunft zugleich die Qualität des Produkts garantierte: Zigarren aus Havanna werden seit 1889 durch Papierstreifen auf dem Kistchen als «kubanisch» gekennzeichnet, um Raucher vor Waren aus anderen Regionen zu bewahren. Zwei Jahre zuvor hatte das britische Unterhaus die Herkunftsbezeichnung insbesondere für Produkte aus Deutschland verlangt. Was als Schutz vor preiswerteren Nachahmungen gedacht war, erwies sich später als grosser Wettbewerbsvorteil für die Produkte «Made in Germany». Und seit vierzig Jahren bürgt «Swiss made» auf Uhren, Sackmessern, aber auch Software für Zuverlässigkeit und Präzision.

Prüfzeichen und Gütesiegel
Gütezeichen bestätigen die Gebrauchsqualität oder den Komfort eines Produkts (oder einer Dienstleistung), daneben gibt es Prüfzeichen, welche die Einhaltung von sicherheitsrelevanten Vorschriften garantieren. Wer an seinem PW herumschraubt, dem muss die MFK die technische Unbedenklichkeit bescheinigen, sonst darf er das Motorfahrzeug nicht in der Schweiz bewegen.
Ein elektrisches Gerät wie ein Staubsauger hat, wie wir gesehen haben, mehrere technische Prüfungen durchlaufen, bevor es in den Handel gelangt. Darum gab es bereits Prüfzeichen auf dem Gerät, bevor der erste terzScout es in die Hand nahm. Der Test weist nun auch die Benutzerfreundlichkeit und die Tauglichkeit für reifere Kunden nach. In der Schweiz ist das eine Pionierleistung auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes.

Welchen Nutzen Dyson von Labels hat
Geschäftsführer Cuno Singer erklärt dazu: «Wir sind von der Qualität und den Stärken unserer Staubsauger überzeugt. Das möchten wir natürlich auch unseren Kunden veranschaulichen. Es ist dabei nachhaltiger und glaubwürdiger, wenn unabhängige Institutionen unsere Produkte nach strengen Kriterien testen und wir das dann kommunizieren dürfen.
Zum Beispiel tragen Dyson Staubsauger als einzige weltweit das Gütesiegel der Schweizer Non-Profit-Organisation aha! Zentrum für Allergie, Haut und Asthma und sind für Allergiker geeignet. Dieses Beispiel zeigt, wie wir komplexe und technische Themen wie die Zyklonentechnologie und die saubere Abluft unserer Staubsauger anhand eines konkreten und getesteten Alltagsnutzens erklären können.» Mit aha!, dem Zentrum für Allergie, Haut und Asthma, strebt terz eine Partnerschaft an. Darüber werden wir in der nächsten Ausgabe des terzMagazins berichten. Neben der technischen Prüfung hat der DC 26 damit zwei weitere Untersuchungen durchlaufen, die seinen Gebrauchswert, die Vorteile für den Benutzer deutlich sichtbar machen.

Der besondere Wert des terzLabels
Die terzScouts, die den Staubsauger auf Benutzerfreundlichkeit getestet haben, waren alle über 60 Jahre alt. Die Begründung von Dyson, wo man Erfahrung mit mehreren Labels besitzt, für den Test lautet: «Unterdessen wird fast jeder zweite Staubsauger von einer Person erworben, die nicht mehr im Erwerbsleben steht. Wir sind der festen Meinung, dass unsere kompakten Staubsauger-Modelle einen grossen Mehrwert bieten, besonders für erfahrene Menschen. So hat der getestete DC 26 auf einem A4-Blatt Platz und wiegt nur rund 5 kg. Die Saugleistung bleibt aber gleich wie bei einem grösseren Modell. Mit diesem Test und dem Label erhalten wir eine ehrliche und objektive Meinung von über 50-Jährigen zu unserem Produkt; und wir lernen, ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Deshalb sind wir diesen innovativen Testweg gegangen und danken der terzStiftung für diesen Brückenschlag zwischen Wirtschaft und älteren Menschen.»
Die terzStiftung freut sich besonders, mit Dyson einen Label-erfahrenen Pionierkunden gewonnen zu haben. Gemeinsam können das Unternehmen und terz Nutzen stiften für alle, die einen Staubsauger kaufen. Anfragen von Unternehmen, die ein terzLabel erwerben wollen, nimmt der Leiter terzScouts sehr gerne entgegen: walter.wenk@terzstiftung.ch

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