Im Rahmen des Bildungs- und Erlebnisprogramms aktiViva hat die terzStiftung für Mitglieder der Gönnergemeinschaft und für Gäste eine Führung durch das Rega-Center beim Flughafen Kloten angeboten.

Mitglieder der Gönnergemeinschaft der terzStiftung haben das Innere der Rega-Basis erkundet.
Die Führung durch die Zentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht war für Dienstag, den 20. Juli 2010, nachmittags, organisiert. Wer unter den Mitgliedern unserer Gönnergemeinschaft vielleicht auch noch Gönner der Rega ist und bisher nichts Näheres über Ausstattung und Arbeit der Organisation wusste, der konnte mit uns das Herz der Rettungsflugwacht besichtigen. Nach der gegenseitigen Begrüssung bat uns Frau Bänziger von der Rega in den neu gestalteten Vorführraum (ausgestattet mit neuester Präsentationstechnik), wo wir erst einmal in die Geschichte der Rega entführt wurden. Übrigens ist das Wort REGA zusammengesetzt aus RE von Rettungsflugwacht und GA von GArde aérienne bzw. von GuArdia aerea. Aber wenn wir heute von der Rega sprechen, dann denken wir vor allem an die Helikopter, die Verunfallte bergen. Oder vielleicht noch an die Rückholflüge von Schweizern aus dem Ausland. Welch grosse Organisation aber dahintersteckt, bis ein Heli bei einem Unfall landet oder ein «Challenger»-Jet einen Kranken zurückholen kann, wissen die wenigsten von uns. Und dass das Einsatzgebiet der Rega weit mehr umfasst als diese zwei Bespiele: Mit ihren 17 Helikoptern und 3 Jets arbeitet die Rega von 13 Basen aus. Und diese Arbeit besteht auch aus Organtransporten, aus Neugeborenentransporten oder Seilbahn- und auch Viehevakuierungen. Oder dem Absetzen von Lawinenverschütteten-Suchcrews mit ihren Hunden.
Helis und Jets im Hangar
Nach der Präsentation der Zahlen und Fakten durften wir nun ins Innere der Rega-Basis (internationales Gebiet) eindringen. Frau Bänziger führte uns über die «Grenze». Wir hatten Glück, denn es befanden sich sowohl Helis wie auch Jets im Hangar, von denen wir einen sogar besichtigen durften. Der Jet ist mit zwei Intensivpflegeplätzen ausgerüstet, wobei durch Ausbau der Sitzplätze die Zahl der Pflegeplätze auf vier erhöht werden kann. Dass es dann ziemlich eng wird, haben wir bei der Besteigung persönlich erfahren. Anschliessend fuhren wir per Fahrstuhl in den 3. Stock zur Einsatzzentrale der Rega. Hier wird rund um die Uhr in drei Schichten gearbeitet. In drei Gruppen leiten Mitarbeitende die Einsätze. Nach einer Filmvorführung endete die Besichtigung der Rega- Basis am Flughafen (wir haben zeitlich ziemlich überzogen). Der Autor dankte Frau Bänziger im Namen der terzStiftung und aller Anwesenden für die grandiose Führung durch das Rega-Center und übergab ihr noch zwei Flaschen Wein.
Mediterraner Ausklang
Im Anschluss an die Führung hatten wir die Gelegenheit, gemeinsam im Flughafen in der Bàcaro Lounge einen herzhaft köstlichen Apéro einzunehmen. In dieser venezianischen Variante einer Osteria genossen die Mitglieder der Gönnergemeinschaft in einer wunderbaren Atmosphäre alles, was das mediterrane Herz höher schlagen lässt: Pasta, Antipasti, Vini, Dolci und vieles mehr. Gegen 18.30 Uhr endete die Besichtigung nach einer persönlichen Verabschiedung durch Herbert Speis, Botschafter der terzStiftung.



