Was im Haushalt wirklich hilft
Dass man einen Milchtopf erst kalt ausspülen sollte, bevor man Milch darin erhitzt, weil dann die Gefahr geringer ist, dass sie sich am Boden ansetzt: Solche Ratschläge erteilte früher die Grossmutter der Enkeltochter. Wer auf die Tipps nicht verzichten möchte und nicht jedes Mal die Grossmutter fragen kann, der tut gut daran, sich die Reihe «Hausmittelchen» anzuschaffen. Selbstverständlich ist sie auch ein sinnvolles Geschenk, wenn man nicht will, dass Kenntnisse der nachfolgenden Generation verlorengehen. So reicht man Lösungen für immer wieder auftretende Fragen bei Missgeschicken im Alltag weiter. «Haushalt», «Küche», «Pflanzen/Ungeziefer », «Gesundheit» und «Schönheitspflege» werden in eigenen Bänden abgehandelt. Die Tücken des Alltags lassen sich leichter bewältigen, wenn man auf das gesammelte Erfahrungswissen langjähriger Hausfrauen zurückgreifen kann – aber auch von Fachkräften. Bei den Gesundheitstipps haben freilich kaum Ärzte mitgewirkt, auch wenn in manchem Arzthaushalt Hausmittelchen angewendet werden.
5 Taschenbücher mit insgesamt 1054 Seiten, Schöftland 1989–1991, Hrsg. Marianne Vontobel. Zu bestellen beim Malvo-Verlag, Postfach, 5040 Schöftland. Wer alle 5 Bände zum Preis von CHF 99.– bestellt, erhält sie in einer Schmuckkassette.
Denkst Du noch oder war’s das schon?
Was muss man tun, damit das Gehirn möglichst lange möglichst funktionsfähig bleibt? Diese und weitere Fragen beantworten die Autoren Dr. med. Roland Ballier und Susanne Wendel auf eine humorvolle Art und Weise auf annähernd 230 Seiten. Das Buch enthält viele leicht umsetzbare Tipps gegen Vergesslichkeit und depressive Verstimmungen, für geistige Fitness durch Ernährung, Bewegung, intellektuelle Arbeit und vieles mehr. Es umfasst folgende fünf Teilgebiete:
- Anatomie und Funktionsweise unseres Gehirn
- Brain-Gym – wie Sie Ihr Gehirn in Form halten können
- Die Richtige Ernährung für unser Gehirn
- Tipps & Tricks für das fitte Gehirn im Alter
- Kurioses und Aha-Effekte
Zucker, Wasser und Sauerstoff bilden die wichtigsten Nährstoffe für unser Gehirn. Daneben gibt es noch andere kulinarische Wohltaten wie beispielsweise Curry, Nüsse und Ginseng. Die „Gehirnpflege“ kann ähnlich wie ein Fitnesstraining gesehen werden. Der Aufbau eines Gehirnes hängt immer von der jeweiligen Leistungsnutzung ab. Dies heisst in etwa, dass ein Gehirn, welches von Anfang an sehr vielseitig genutzt wird, auch viel flexibler und anpassungsfähiger bleibt. Man erfährt in dem Buch weiterhin, weshalb für ältere Menschen die Vergangenheit präsenter als die Gegenwart ist, weshalb man aus Erfolgen besser lernt als aus Fehlern und was es eigentlich mit den Begriffen „Depression“ und „Demenz“ auf sich hat. Dieses Buch wartet mit einer Unmenge an spannenden wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und überzeugt mit 100 garantiert unvergesslichen Tipps für ein fittes Gehirn. Es ist überall im Buchhandel für CHF 15.90 erhältlich.

Das brennende Cello
Um zwölf Kurzgeschichten geht es im neuen Buch „Das brennende Cello“ von Antonio Pasini, Mitglied der Gönnergemeinschaft. Es ist im GPW Medienverlag Weinfelden erschienen. Pasini bewegt sich mit seinen Kurzgeschichten im Niemandsland zwischen Unwahrscheinlichem (aber dennoch möglichem) und wirklich Unmöglichem, das er mit dem Lichtstrahl seiner Beobachtungsgabe erhellt. Dabei werden wichtige Gebiete unseres Alltags gestreift: Musik, Malerei, Beziehungen zwischen Menschen, Unfälle, Abenteuer, Schicksalsschläge – was das Leben bietet. Die Leser finden sich in Spannungsfeldern zwischen Humor und Tiefgründigkeit, zwischen Spannung und Gelassenheit. Die Texte sind schlank formuliert. Sie enthalten kaum Füllwörter und Fremdwörter. Alles ist spannend und abwechslungsreich dargestellt. Eine Geschichtensammlung für den schnellen oder gemächlichen Leser. In grosser Schrift gedruckt. Zu bestellen bei der terzStiftung über das terzService-Center unter Tel. 0800 123 333. Gönner/-innen profitieren von einer Ermässigung in Höhe von CHF 8.- und bezahlen pro Exemplar nur CHF 17.- zzgl. MwSt. und Porto statt regulär CHF 25.-
Moses 2.0
Der Tanz um das Goldene Kalb hat in eine Sackgasse geführt. Das ist die Ausgangsthese in Andreas Gigers Buch «Moses 2.0».
Moses, der alttestamentarische Prophet, brachte sein Volk gewaltsam davon ab, den scheinbaren Wert anzubeten, den es sich geschaffen hatte: das begreifbare, aus dem kostbarsten Material – Gold – geschaffene Götzenbild. Durch die Überzeugungskraft von Aphorismen und Fotos möchte Andreas Giger seinen Lesern zeigen, dass materieller Lebensstandard unwichtig ist, Lebensqualität in einem übergreifenden Sinn dagegen von höchster Bedeutung. Der promovierte Sozialwissenschaftler Andreas Giger wendet sich mit seinem Werk bewusst an die Bewusstseins-Elite in der Bevölkerung, im Marketing und in der Unternehmensführung. Nun hält er sich allerdings nicht für einen zweiten Moses. Die Bezeichnung «Moses 2.0» soll im Gegenteil auf eine Vielzahl von Personen hinweisen: die vernetzte Gemeinschaft all derer, die seine Einsicht mit ihm teilen, dass individuell defi- nierte Lebensqualität Vorrang gewinnen muss vor Konsumorientierung und Wohlstand, der sich an Statussymbolen messen lässt.
Andreas Giger, Moses 2.0 | Wie wir gemeinsam den Wandel vom Lebensstandard zur Lebensqualität schaffen, illustriert mit 37 farbigen und 79 schwarz-weissen Fotos, Norderstedt 2009, 233 S., € 24.–
Glücklich pensioniert – so gelingts!
Was sich jeder vor der Pensionierung selbst fragen sollte
Pensioniert zu werden schneidet in den Lebenslauf ungefähr gleich stark ein wie zu heiraten. Der Beobachter Ratgeber zur Pensionierungsvorbereitung geht aber nicht nur auf die besonderen Bedürfnisse von verheirateten und unverheirateten Paaren ein, sondern gleichermassen auf die von Alleinlebenden. In der Schweiz bereiten sich nur etwa drei Prozent der angehenden Pensionierten in einem Kurs auf die nachberufliche Zukunft vor. Nicht immer sind die Lebenspartner bei diesen Kursen dabei. Insofern gehören beinahe alle, die kurz vor dem Beginn der Nacherwerbsphase stehen, zur Zielgruppe des Ratgebers. Unvorbereitet aus der Arbeitswelt auszuscheiden, empfiehlt sich gar nicht: Zu viele Schwierigkeiten können auftreten.
Der Ratgeber hilft bei der Selbsthilfe. Er vereinigt Rechtsfragen mit Fragen des Wohlergehens und des Glücks im Alter. Die Texte sind stark gegliedert – in lauter sehr übersichtliche Absätze statt endloser Textpassagen. Haldimann schlägt beispielsweise zum sanfteren Übergang von der Erwerbstätigkeit in den Zustand des Pensioniertseins vier Modelle vor:
die Bogenkarriere
das abnehmende Pensum
weniger, dafür länger
sanfte Landung
Die terzStiftung kann diesen Ratgeber jederzeit empfehlen. Auch er hilft dabei, im Alter selbständig zu bleiben.
Urs Haldimann, Glücklich pensioniert – so gelingts! / Beziehungen, Wohnen, Geld und Recht in der neuen Lebensphase, Zürich 2008, 224 S. broschiert, CHF 38.-
Das Beobachter-Geldbuch
Finanziell unabhängig bleiben: Auch in turbulenten Zeiten die richtigen Entscheide treffen Börsen im freien Fall, Grossbanken, die vom Staat gerettet werden müssen – höchste Zeit, sich über die Finanzwelt schlau zu machen und die Angelegenheit selber in die Hand zu nehmen. Das neue Beobachter-Geldbuch leistet hier praktische Dienste.
Wie lege ich mein Vermögen gewinnbringend an, ohne zu grosse Risiken einzugehen? Kompetente Antworten hält das neue Beobachter-Geldbuch bereit. Das Standardwerk liefert verständlich aufbereitete Finanzinformationen, viele konkrete Beispiele und praxisnahe Tipps für verschiedene Lebenslagen.
Rendite ohne Risiko?
Dabei legen die Beobachter-Fachleute den Finger auch auf wunde Punkte: Denn viele Anlegerinnen und Anleger denken bei Investitionen oft nur an den Gewinn. Die Risiken werden unterschätzt oder gar verdrängt. In welchem Ausmass die persönliche Geldanlage einem Risiko ausgesetzt ist, hängt aber nicht nur vom Anlageinstrument ab. Es gibt zahlreiche weitere Risikofaktoren, etwa das Zins-, Währungs- oder Bonitätsrisiko – selbst erfahrene Anleger vergessen gelegentlich einige davon.
Selbstvertrauen geben
Der Verlust, den viele Privatanleger jüngst erleiden mussten, beweist, wie gross der Informationsbedarf nach wie vor ist.
Nathalie Garny, Martin Müller, Hanspeter Schreiber, Marcel Weigele: «Das Beobachter-Geldbuch. Gezielt sparen, sicher vorsorgen, erfolgreich anlegen», Beobachter-Buchverlag, April 2009, 320 Seiten, gebunden, CHF 45.-
Age Report
Die wenigsten Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz planen für das Wohnen im Alter. Das weist der neue Age-Report nach. Die terzstiftung unterstützt ihre Gönner in allen Wohnfragen.
Im Jahr 2008 haben die Interviewer wieder mehr als tausend ältere Personen befragt, die in der Schweiz selbständig wohnen. Wer in der Schweiz in privatem Wohnraum lebt, der hat für gewöhnlich einen sehr guten Wohnstandard und ist sehr zufrieden mit den Wohnumständen. Gerade bei den über 60-Jährigen ist die Wohnsituation deutlich besser als bei jungen Menschen. Die Hinweise auf barrierefreies Bauen, auf generationengerechte Einrichtung des Wohnraums bewirken noch nicht sehr viel. Die Wenigsten planen für das Wohnen im Alter. Auch wenn viele Schweizerinnen und Schweizer ihre eigenen Wohnungen aus verschiedenen Gründen für wenig generationengerecht halten, denkt kaum jemand an Umzug oder Umgestaltung. Und man kann niemanden zum Planen zwingen.
Die Ungleichheiten der Menschen verstärken sich im Alter: Einheitliche Wohnformen wird es dort nicht mehr geben. Selbst die Vorstellung, man müsse sich im Alter verkleinern, auf weniger Zimmer zurückziehen, stimmt nur bedingt. Der Age-Report zeichnet Beispiele auf, dass jemand nach der Pensionierung nach Apulien in ein alleinstehendes Gehöft umgezogen ist oder andere ins Bündnerland ins Haus des Ur-Urgrossvaters mit erheblich mehr Zimmern, als in der Stadt zur Verfügung standen. Viele überlegen sich, im Alter in eine Hausgemeinschaft zu ziehen, um sich gegenseitig unterstützen zu können. Im jüngsten Age-Report werden Beispiele geschildert, wie die Vereinigung von Nähe und Distanz, das Zusammenleben ohne Unterordnung misslingen oder gelingen kann.
Der Age-Report 2009 „Einblicke und Ausblicke zum Wohnen im Alter“, herausgegeben von der Age-Stiftung, gliedert sich in einen analytischen Teil von Professor François Höpflinger sowie acht Reportagen von Paula Lanfranconi, jeweils mit Fotos von Ursula Meisser. Age-Report, 295 S., Zürich 2009, Paperback, CHF 38,00.
Testament – Erbschaft
Das vollständig neu erarbeitete Standardwerk schafft klare Verhältnisse. Wer sein Vermögen zu Lebzeiten verteilen oder als Erbe Bescheid wissen will, erfährt hier alles zur Nachlass- und Erbregelung. Der langjährige Fachanwalt und erfahrene Erbrechtsspezialist Benno Studer klärt in dem bewährten Ratgeber ab, wie ein gültiges Testament auszusehen hat und unter welchen engen Bedingungen ein Testament ungültig sein oder angefochten werden kann.
Wie berechnen sich die Erbteile? Wie hoch ist der Pflichtteil? Wie lässt sich die Ehefrau oder der Lebenspartner optimal begünstigen? Wann ist eine Enterbung gerechtfertigt? Wie lassen sich Erbschaftssteuern sparen? Was tun, wenn Schulden da sind – wie vermeidet man, dass man sie erbt? Wie regelt man das Wohnrecht am besten? Ist das Testament korrekt?
Das Beobachter-Standardwerk hilft in all diesen Fragen zum Thema weiter. Es berücksichtigt unterschiedlichste Lebensformen und hilft, erbrechtliche Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Mit Beispielen und Urteilen, wertvollem Glossar, kantonalen Regelungen und hilfreichen Vorlagen.
Von Benno Studer
280 Seiten, broschiert
15., vollständig neu erarbeitete Auflage, Oktober 2010
Beobachter-Buchverlag, CHF 38.- (erhältlich in Buchhandlungen).
Pensionskasse
Wir alle, die in der Schweiz erwerbstätig sind, zahlen zwangsläufig in die Pensionskassen ein. Sie bilden die 2. Säule unserer Altersvorsorge neben der AHV und verwalten 625 Milliarden Franken. In jüngerer Zeit sind sie ins Gerede gekommen. Von Unterdeckung und Sanierung hörte man viel. Von Flexibilisierung der Altersgrenze (die auch die terzStiftung fordert) und den Folgen für die Pension. Von Mindestverzinsung, vom Obligatorium und überobligatorischen Leistun gen von Pensionskassen. Mit ungefähren Ahnungen, was diese Ausdrücke bedeuten, sollte sich keiner von uns 3,5 Millionen Versicherten begnügen. Sinnvoller ist es, in der Neuauflage des BeobachterRatgebers «Pensionskasse» ihre genaue Bedeutung und die Zusammenhänge nachzulesen. Leicht verständlich und kompetent beantworten zwei führende Schweizer Rechtsanwälte auf diesem Gebiet alle Fragen.
Ueli Kieser, Jürg Senn: Pensionskasse/Vorsorge, Finanzierung, Sicherheit, Leistung/Ein Ratgeber aus der BeobachterPraxis, 240 S., CHF 38.–, Zürich 2009
Letzte Dinge
Im Beobachter Buchverlag ist der Ratgeber für «Letzte Dinge» in einer Neuauflage erschienen. Der erste Teil wendet sich an alle, die für die letzte Lebensphase vorsorgen wollen:
- Sind meine Liebsten gut abgesichert?
- Wer soll mich einmal pflegen?
- Was kann ich in einer Patientenverfügung regeln?
- Wie ordne ich meine eigene Beerdigung?
- Was will ich im Falle einer Pflegebedürftigkeit? Der zweite Teil wendet sich an die Angehörigen und gibt Antworten auf ihre Fragen:
- Was müssen wir nach einem Todesfall vorkehren?
- Kann und will ich eine Pflege übernehmen?
- Wie lassen sich Leid und Trauer bewältigen?
Juristisch fundiert führt die Autorin durch die verschiedenen Themen. Ihre einfühlsame Art macht es leichter, sich auch mit schwierigen Fragen zu befassen. Hilfreich sind die grosse Checkliste für den Todesfall, die Vorlagen für Verträge, Vollmachten und weitere Schreiben sowie viele nützliche Adressen.
Karin von Flüe: Letzte Dinge / Fürs Lebensende vorsorgen, mit Todesfällen umgehen. 224 Seiten, broschiert, CHF 38.–, Zürich 2009


