Eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Dichter Research AG hat gezeigt, dass einige Gönner/innen und Nichtgönner/innen Fragen zur terzStiftung haben. Gerne greifen wir die wichtigsten davon auf, um klare Antworten zu geben. Das offene Gespräch trägt dazu bei, das Profil der terzStiftung weiter zu schärfen. Hierfür danken wir Ihnen herzlich. Ihre terzStiftung.
- Warum spricht die terzStiftung von «Gönnerinnen und Gönnern» statt von «Mitgliedern»?
Juristisch gesehen hat eine Stiftung keine Mitglieder wie etwa ein Verein. Deshalb ist bei der terzStiftung von Gönner/innen die Rede. Wir bevorzugen mittlerweile den Ausdruck «Mitglieder der Gönnergemeinschaft». - Tragen Gönnerinnen und Gönner mit ihrem Jahresbeitrag dazu bei, dass Stiftungspartner Rabatte auf ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten können?
Nein, die Partner bieten den Gönner/innen eigene Leistungen zu Sonderkonditionen, um so ihre Unterstützung für die terzStiftung zu demonstrieren. - Profitiert die terzStiftung von Provisionen, wenn Gönnerinnen und Gönner Leistungen von Stiftungspartnern in Anspruch nehmen?
Nein, wir erhalten keinerlei Provisionen. - Verfolgt die terzStiftung kommerzielle Interessen der Stiftungspartner?
Nein, wir haben keinerlei Anteil an der Geschäftstätigkeit der Partner. Die terzStiftung ist gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. - Steht die terzStiftung in Konkurrenz zu Organisationen wie Pro Senectute, die sich ebenfalls für ältere Menschen einsetzen?
Mit Organisationen, die so verdienstvoll sind wie Pro Senectute, wollen wir zusammenarbeiten. Sie sollten Teil des Kompetenz-Netzwerks sein, das über das terzService Center unter 0800 123 333 zu erreichen ist. Wir verstehen sie nicht als Konkurrenz. - In welcher Verbindung steht die terzStiftung zur TERTIANUM AG bzw. zur TERTIANUM-Stiftung?
Die terzStiftung ist organisatorisch, finanziell und ideell unabhängig von der TERTIANUM-Gruppe und ihren angeschlossenen Einrichtungen.
Dass einige Einrichtungen von TERTIANUM und auch die terzStiftung in der Gemeinde Berlingen (TG) am Untersee konzentriert sind, hängt damit zusammen, dass Familie Künzli sie alle gegründet oder zeitweilig geleitet hat. - Richtet sich das Angebot der terzStiftung in erster Linie an finanziell gut bis sehr gut gestellte Personen?
Wir wenden uns an alle Erwachsenen in der Schweiz. Wir haben den Preis für die Jahres-Gönnerschaft auf CHF 60.– gesenkt, damit sie jeder sich leisten kann. Die Leistungen der Partner zu Sonderkonditionen richten sich an alle Einkommensklassen. - Wie vertritt die terzStiftung die Interessen der Mitglieder ihrer Gönnergemeinschaft?
Wir nehmen z. B. durch Beiträge in eigenen und fremden Medien Stellung zu allen Fragen, welche die Interessen der Mitglieder der Gönnergemeinschaft berühren, fördern damit den Meinungsaustausch und tragen zu einem positiven Altersbild bei. Wenn Gönner/innen in Not sind, organisieren wir als Generaldienstleister Hilfe und dienen ihnen als Sprachrohr. terzScouts der terzStiftung testen Produkte und Dienstleistungen, ob sie den Bedürfnissen von Menschen über 50 entsprechen. - Spricht das Angebot der terzStiftung in erster Linie Menschen über 70 an?
Das Durchschnittsalter der Mitglieder unserer Gönnergemeinschaft beträgt mittlerweile etwa 65 Jahre. Die terzStiftung verbindet Generationen und richtet sich deshalb an alle erwachsenen Bewohner/innen der Schweiz. Wir wenden uns an Enkel, die wegen ihrer Grosseltern Mitglieder der Gönnergemeinschaft werden, an Erwerbstätige, die sich auf ihre Pensionierung vorbereiten, und an alle, die bereits pensioniert sind. - Muss man besonders gebildet sein, um die Themen zu verstehen, mit denen sich die terzStiftung befasst?
Wenn jemand etwas nicht versteht, das wir veröffentlichen, dann haben wir etwas falsch gemacht, nicht er oder sie. - Bietet die terzStiftung Veranstaltungen an, bei denen sich die Gönner/ innen treffen?
Solche Veranstaltungen sind beispielsweise die Kurse, die wir 2009 gemeinsam mit Swisscom angeboten haben, die Ehrenbotschafter-Feier, aber auch Treffen von Partnern wie Seniorweb oder der Seniorenakademie Berlingen, die wir ankündigen. Es wird in Zukunft häufiger solche Kontaktmöglichkeiten geben. Bitte beachten Sie die Ausschreibungen im terzMagazin. - Ist die terzStiftung mehr eine Sache für Frauen oder sind Männer und Frauen gleich stark vertreten?
Die Gönnergemeinschaft besteht annähernd zu 56 Prozent aus Frauen und zu 44 Prozent aus Männern. - Arbeitet die terzStiftung hauptsächlich im Kanton Thurgau oder geht sie auch darüber hinaus?
Wir sind von uns aus in der gesamten Deutschschweiz tätig und haben Gönner aus fast allen Kantonen. Der Schwerpunkt lag anfangs im Thurgau, weil hier umfassende Kontakte bestanden. - Gibt es bei der terzStiftung auch Spezialangebote, bei denen der Jahresgönnerbeitrag reduziert wird?
Ja, wenn Stiftungspartner einen Teil der Kosten für künftige Mitglieder der Gönnergemeinschaft übernehmen, dann schreiben wir kurzfristige Spezialangebote aus. - Welche Ziele verfolgt die terzStiftung mit dem verwirklichten Modell «terzScouts»?
Die Generation der über 50-Jährigen wird die grösste, kaufkraftstärkste und daher die entscheidende Zielgruppe der Zukunft sein. Der Verkaufserfolg wird künftig aber daran zu messen sein, ob man dem Qualitäts- und Servicebewusstsein älterer Menschen Rechnung trägt. Diese Kunden sind die erfahrensten Konsumenten. 30, 40 und 50 Jahre Konsumerfahrung haben sie geprägt. Die Kommunikation, Produkte und Dienstleistungen müssen ihren Erwartungen und Bedürfnissen entsprechen. Umfassend, individuell, fundiert und vor allem vertrauenswürdig und offen müssen die Beratungen sein. Das können nur Angehörige dieser Zielgruppe selbst testen. Dafür haben wir die Organisation der terzScouts aufgebaut, die aus Frauen und Männern im Alter zwischen 50 und 80 Jahren besteht. Für die Wirtschaft wird der Markt der älteren Kunden neue Felder und Chancen eröffnen. Jedes Unternehmen tut gut daran, sich voraus schauend und aktiv auf diesen Markt wandel einzustellen, wenn es nicht in Schwierigkeiten geraten will. - Was versteht die terzStiftung unter «generationenverträglich»?
Wir vertreten die Interessen unserer Gönner/innen. Sie sind im Schnitt ungefähr 65 Jahre alt. Es wäre aber kurzsichtig, wenn wir ihre Interessen auf Kosten der Enkelgeneration durchsetzen wollten. Wir müssen in der Schweiz Lösungen für die Aufgaben der Zukunft suchen, die allen Generationen gerecht werden. Das ist der sinnvollste Ansatz für die generationenverträgliche Bewältigung der Zukunftsaufgaben. - Befürwortet die terzStiftung generell ein höheres Renten-Eintrittsalter?
Die terzStiftung setzt sich dafür ein, dass Erfahrungswissen der Wirtschaft und der Gesellschaft erhalten bleibt. Wer sich noch zutraut, weiterzuarbeiten, der sollte alle Möglichkeiten dazu haben. Darum argumentieren wir gegen Alterslimiten. Nachweislich bleibt jemand, der die Chance zur Tätigkeit ohne den Zwang zur Erwerbsarbeit wahrnimmt, länger gesund. - Ist die terzStiftung mehrsprachig?
Das terzService-Center gibt in drei Sprachen Auskünfte. Aber unsere Beratungsangebote und das terzMagazin sind ausschliesslich deutschsprachig. In der Romandie und im Tessin haben wir Gönner, die aus der Deutschschweiz dorthin gezogen sind. Wir sind allerdings noch nicht von uns aus dort tätig. - Arbeitet die terzStiftung grenzüberschreitend?
Die terzStiftung hat in Deutschland Mitglieder der Gönnergemeinschaft. Darüber freuen wir uns. Die meisten Beratungsangebote und besonders die Zusatzleistungen der Partner zu Sonderkonditionen sind auf das Inland zugeschnitten. Deshalb werben wir nicht aktiv Gönner jenseits der Grenze.


Für Informationen über die Leistungen für Gönner klicken Sie bitte hier. Und zur Anmeldung klicken Sie bitte hier.


