Umfrage: terzStiftung als Interessenvertretung sehr geschätzt

Autor: Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin

56 Mitglieder der Gönnergemeinschaft haben im Sommer 2010 einen wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung unserer Arbeit geleistet. Sie haben uns ausgefüllte Fragebogen zugestellt. Dafür danken wir herzlich. Ihre Aussagen und Forderungen werden hier zusammengefasst, damit wir unsere Leistungen für Gönner/-innen stetig verbessern können.

Sofort leicht erreichbar
Die Fragen zur Erreichbarkeit und Beratungsqualität bei der terzStiftung haben offensichtlich nur diejenigen Leser/-innen beantwortet, die auch tatsächlich bei uns angerufen hatten und Dienstleistungen in Anspruch genommen haben. Lediglich eine Antwort lautete, wir seien eher schwer zu erreichen gewesen, 25 von 29 Antwortenden sagten, dass wir sofort leicht erreichbar waren. Wer eine Leistung beanspruchte, war nahezu immer sehr zufrieden mit der telefonischen Erstberatung. Nur eine Person von 18 sagte «es ging». Wirklichen Grund zu gewichtigen Vorwürfen hatte offenbar niemand, denn auch wenn 3 Mal «es ging» angekreuzt wurde bei der Frage nach den erbrachten Dienstleistungen selbst, erklärte sich niemand für «weniger zufrieden».

Am wichtigsten: selbständig bleiben
Zu den vier Dienstleistungsbereichen hatten alle eine Ansicht: Für 26 war Prävention/Gesundheit der wichtigste, für 13 Mobilität/Aktivität, für 8 Leben/Wohnen, und nur 5 Antwortende fanden Finanzen/Recht den wichtigsten Dienstleistungsbereich. Zwei nannten alle Antwortvorgaben gleich wichtig, eine antwortende Person nannte «Reisen». Eine weitere erklärte, keiner der genannten Dienstleistungsbereiche sei so wichtig wie die terzScouts.
Dass die terzStiftung sich für das Selbständigbleiben einsetzt, fanden 48 Antwortende sehr wichtig oder auch noch wichtig. Daraus dürfen wir ablesen, dass unser Kernanliegen ein echtes Bedürfnis von Mitgliedern der Gönnergemeinschaft und Leser/-innen aufgreift: Alle wollen so lange wie möglich selbständig bleiben – falls nötig mittels der Dienstleistungen der terzStiftung. Die «Blib fit»-Kampagne der terzStiftung soll zum Selbständigbleiben beitragen. Darum haben wohl 31 antwortende Personen sie für «sehr wichtig» erklärt und 19 für «auch noch wichtig». Hier zeigt uns allerdings am deutlichsten die grossartige Beteiligung an allen drei Standorten, wie hoch Gönner/-innen und Nichtgönner/-innen das Fitbleiben schätzen.
Noch nicht gelungen ist es uns, das neue Angebot «aktiViva» ausreichend bekannt zu machen. Mehr als die Hälfte der Antwortenden kannte das Bildungs- und Erlebnisprogramm noch nicht, das seit der April-Ausgabe des terzMagazins zu gemeinschaftlichen Unternehmungen einlädt. Die Teilnehmer aber waren hochzufrieden.

Gedankensplitter unserer Gönner
«Eigene Erfahrungen sind wertvoller als solche von anderen Personen.»
«Was mir zurzeit fehlt: regelmässige persönliche Kontakte mit anderen Menschen.»

Interessenvertretung hat Vorrang
Augenscheinlich sind alle Aktivitäten der terzStiftung zugunsten der Interessen der dritten und vierten Generation besonders willkommen. 45 von 56 Antwortenden fanden es sehr wichtig, dass wir diese Interessen vertreten, 43 erklärten es für «sehr wichtig», dass wir grundsätzlich gegen Altersdiskriminierung aufstehen. Die Auto fahrenden Senioren zu stärken, hielten 50 für sehr wichtig oder «auch noch wichtig». Keine ganz so ungeteilte Zustimmung finden wir mit unseren Stellungnahmen zum begleiteten Suizid.
Für 21 Teilnehmende an der Umfrage war es sehr wichtig, dass die Partner der terzStiftung Zusatzleistungen zu Sonderkonditionen anbieten, für weitere 22 auch noch wichtig, nur 10 fanden es unwichtig. Die Zusammenarbeit mit grossen Unternehmen wie Migros, Apotheke zur Rose oder Swisscom halten die Antwortenden für deutlich wichtiger als die Zusammenarbeit mit kleinen spezialisierten Partnern, auch wenn sie für das terzTeam unverzichtbar sind.

Bedeutende Rolle des terzMagazins
Nur 2 Antwortende meinten, ein Gönnermagazin sei grundsätzlich nicht besonders wichtig. Aber 51 fanden es sehr wichtig oder auch noch wichtig. Das bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass das terzMagazin eine hochwichtige Aufgabe erfüllt. 35 Personen fanden das neue Layout sehr gelungen, 12 nannten es «unauffällig». Uns freut besonders, dass die Lesbarkeit des Magazins nicht gelitten hat. Die Erwartungen der Redaktion gingen nicht bis dahin, dass eine Mehrheit eigens wegen des terzMagazins zur Gönnergemeinschaft gestossen sei. Aber 5 Antwortende sagen das doch. Hauptgrund, Gönner zu werden, ist erwartungsgemäss die Interessenvertretung (39 Stimmen). Auch dass der Generaldienstleister Komplexität verringert, spielt eine Rolle (10). Die Zusatzleistungen von Partnern zu Sonderkonditionen nennen nur 4 Antwortende.
Die Rolle der terzScouts rückt allmählich mehr und mehr in den Vordergrund. Das sehen auch diejenigen mehrheitlich so, die unseren Fragebogen beantwortet haben. 46 hielten die Tests auf Generationenfreundlichkeit hin für sehr wichtig oder auch noch wichtig. Auch dieses Ergebnis bestärkt uns in unserem Kurs. Wir werden uns verstärkt bemühen, alle berechtigten Erwartungen unserer Gönner/-innen an uns bestmöglich zu erfüllen.


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