„Blib fit“ durch positives Denken

Dem positiven Denken kommt gerade im höheren Alter eine ganz wichtige Bedeutung zu. Natürlich ist es nicht immer einfach, dieses umzusetzen, befindet sich der ältere Mensch doch in einem regelmässigen Abbauprozess sowohl bezüglich seiner körperlichen, als auch geistigen Potentiale. Auf der anderen Seite ist es gerade die Erfahrung, die Senioren auszeichnet und sie von den jungen Menschen unterscheidet. Wer sich dessen bewusst wird und diesen Erfahrungsschatz als positiv erlebt, gleichzeitig seine geistige Aktivität und Mobilität pflegt und trainiert, hat überhaupt keinen Grund in die Depression zu verfallen, wie es für viele Senioren leider typisch ist. Positives Denken zählt damit zu den Grundbausteinen eines gesunden Lebens gerade im Alter und ist in besonderem Masse Voraussetzung für Glück, Dynamik und Zufriedenheit.

Dr. med. Roland Ballier (leitender Arzt der Berlinger Fachklinik Seeblick)

Wie halten Sie sich fit durch positives Denken?
Schreiben Sie uns bitte unter blibfit@terzstiftung.ch
Wir freuen uns, wenn wir von Ihnen hören. Ihre terzStiftung

Wer rastet, der rostet
«Blib fit» – das wünsche ich Ihnen von Herzen. Sie und ich können für unsere eigene seelische, geistige und körperliche Fitness vieles tun. Wer rastet, der rostet. Dieses Sprichwort sagt das aus, wovon ich voll überzeugt bin. Ein kontinuierliches Training erachte ich als entscheidend. Für mich ist die seelische Fitness die Voraussetzung für eine gesunde Lebensführung. Das Beispiel mit dem halb leeren bzw. halb vollen Glas kennen wir alle. Es gibt viele Menschen, die sehen überwiegend die negativen Aspekte. Negativ zieht negativ an, und es beginnt sich ein Teufelskreis zu drehen. Positives Denken ist gefordert. Problemlösung heisst, sich vom Problem zu lösen und die Sachlage aus einer angemessenen Distanz zu betrachten. Gelingt das, erkennt man, dass der als fast unlösbar betrachtete Zustand im Verhältnis zu anderen Situationen doch beherrschbar ist. Jede gemeisterte Schwierigkeit stärkt uns. Um seelisch fit zu bleiben, vergessen wir den Humor, die Fröhlichkeit und das herzhafte Lachen nicht.

Silvia Künzli,
Stifterin der terzStiftung und Mitglied des Stiftungsrates

«Emil, was machsch au für en suure Stei?»
Lesen Sie dazu auch den Beitrag “Was für ein Strassenbild” von Emil Steinberger, den er in seiner Funktion als Kampagnen- botschafter von “Fussverkehr Schweiz” exklusiv für das terzMagazin verfasst hat.

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